Fragen und Antworten

E-Mobilität allgemein

Welche Vorteile habe ich von einem Elektroauto?
Elektrisch zu fahren macht Spaß, ist besser für die Umwelt und günstiger als ein Verbrennungsauto. Sie können im Prinzip sogar „umsonst“ fahren, wenn Sie über eine Photovoltaikanlage Ihre eigene Energie generieren. Da beim Elektromotor das maximale Drehmoment jederzeit anliegt, besitzen selbst kleinere Elektroautos mit niedriger kW-Leistung eine beeindruckende Beschleunigung. Und da Elektroautos keine Vibrationen erzeugen, dürfen Sie sich auch auf eine enorme Laufruhe freuen.

Alle reden davon, dass Elektromobilität die Zukunft ist. Stimmt das?
Definitiv. Jedenfalls werden wir in den nächsten fünf Jahren wesentlich mehr Elektroautos und Ladesäulen sehen. Die Technik ist bereits heute alltagstauglich und technisch ausgereift. Es ist damit zu rechnen, dass mit steigernder Marktdurchdringung in Zukunft die Preise für Elektrofahrzeuge weiter sinken werden und langfristig das Preisniveau von Verbrennungsmotoren erreichen – und das bei viel günstigeren Unterhaltskosten. Ein E-Mobil ist für den täglichen Gebrauch, z.B. fürs Pendeln zur Arbeit oder die Fahrt zum Supermarkt, oder zur Kita absolut geeignet. Und was die Ladeinfrastruktur angeht: Aktuell gibt es deutschlandweit mehrere tausend Ladepunkte. Bis zum Jahr 2020 ist eine flächendeckende öffentliche Ladeinfrastruktur vorgesehen.

Welche Reichweite hat ein Elektrofahrzeug?
Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen von der Kapazität des Akkus. Je größer der Akku, desto größer die Reichweite. Zusätzlich hängt die Reichweite natürlich von vielen weiteren Faktoren ab: der Beladung, dem Streckenprofil, Ihrer Fahrweise und Zusatzverbrauchern wie Heizung oder Klimaanlage. Moderne Bordcomputer berechnen die verbleibende Reichweite zuverlässig und berücksichtigen den Energieverbrauch aller Aggregate sowie der bisherigen Fahrweise.

Wie kann man die Reichweite berechnen?
Die Faustregel zur Berechnung der Reichweite lautet: Akkukapazität ÷ Verbrauch/100 km = Reichweite. Fortschritte in der Batterieforschung machen es zudem möglich, dass die Reichweiten elektrischer Fahrzeuge künftig immer größer werden.         

Ich bin kein E.ON Kunde aber habe eine Ladekarte eines anderen Anbieters, kann ich trotzdem an einer E.ON Drive Ladesäule laden?
Ja, sofern Ihr Anbieter eine Kooperation mit E.ON Drive abgeschlossen hat.

Wie bezahle ich, wenn ich zuhause lade?
Zuhause laden Sie Ihr Fahrzeug über die PowerBox oder eine durch den Elektriker geprüfte Steckdose. Deshalb wird der Strom auch über Ihren schon bestehenden Stromvertrag abgerechnet.

Wie bezahle ich, wenn ich unterwegs lade?
Unterwegs können Sie an den E.ON Ladestation entweder mit der E.ON Drive App und Ihren Kreditkartendaten bezahlen, oder als angemeldeter Kunde mit der E.ON Drive App oder E.ON Drive ChargeCard (Ladekarte).

Kann ich nur an E.ON Ladesäulen laden oder auch an anderen?
Sie können auch an den Ladesäulen anderer Anbieter laden, falls diese mit E.ON eine Kooperation abgeschlossen haben. An welchen Ladesäulen Sie laden können, zeigt Ihnen in jedem Fall die E.ON Drive App an.

Wie lange braucht eine Ladung?
Das hängt von Ihrem Auto ab, dem verbauten Akku und ob es eine Schnellladefunktion hat oder nicht. Die meisten Autos laden mit 3,7 kW, 11 kW oder falls sie Schnellladung erlauben mit bis zu 50kW.

Wie viel muss ich laden?
Sie laden im Idealfall, bis die Batterie voll ist. Meistens wird Ihnen an der Ladesäule eine bestimmte Zeit vorgeschlagen und der entsprechende Preis dafür angegeben. Abgerechnet wird entweder nach Minuten, also nach der Nutzungsdauer der Ladestation und des Parkplatzes. Oder nach der Strommenge, die Sie verbrauchen.

Kann ich die Ladeleistung wählen?
Nein. Die Ladeleistung wird durch Ihr Auto vorgegeben und dadurch, ob die Ladestation die maximale Ladeleistung, die Ihr Auto ermöglicht, aufrufen kann. Nicht alle Akkus sind für Schnellladung ausgelegt. Und nicht alle Ladestationen bieten sie an. Die Ladeleistung reicht von relativ langsamen 3,7kW bis zu sehr schnellen 50kW und darüber hinaus.  

Wie sieht die Normierung mit den Steckern aus? Kann ich sie überall nutzen? Auch bei Tesla?
Die Stecker sind europaweit genormt. Fürs Normalladen wird der Typ-2-Stecker verwendet, fürs Schnellladen der Combo-2-Stecker. Nur Tesla verwendet ein eigenes System: An den Tesla Superchargern kann nur ein Tesla laden. Allerdings können Sie als Tesla-Fahrer einen Adapter kaufen und dann an unseren Typ-2-Steckdosen laden.

Kann ich auch mit einem Schuko-Ladekabel laden?
Ja. Aber bitte nur im Notfall. Viele Elektroautos werden mit einem Schuko-Kabel geliefert, also dem Stecker, den man von Elektrogeräten kennt. Allerdings raten wir davon ab, mit diesem Kabel regelmäßig zu laden. Erstens dauert es viel länger, und zweitens kann es sich erhitzen und schnell verschleißen.

Kann ich in einem Mietshaus eine Ladestation auf meinem Tiefgaragagenplatz installieren?
Ja, aber bisher nur mit Zustimmung des Vermieters.

An wen wende ich mich bei Fragen zur Wallbox oder zu Tarifen?
Sie erreichen unseren technischen Support werktags rund um die Uhr unter 08005 89 09 56.

Unsere Produktberatung erreichen Sie unter der selben Nummer werktags von 9-18 Uhr.

Unsere Anschrift:
Charge-ON GmbH
Arnulfstraße 203
80634 München
Deutschland

kundenservice@eon-drive.de
https://twitter.com/eon_de_presse
https://www.facebook.com/EonEnergieDe

Geht das ganze auch mit Ökostrom?
Ja. Zusätzlich zu unseren E.ON-Drive Produkten können Sie E.ON Drive SolarPower bestellen. Hierbei speisen wir Strom aus Solar- und Photovoltaikanlagen im Umfang Ihres Verbrauchs ins Netz ein.

Wenn es 1 Mio Elektroautos gibt, wird dann der ganze Strom bei EON grün sein? Wie geht das? Der Wind weht doch nicht immer….
Bei einer Million Elektroautos in Deutschland steigt der Stromverbrauch um etwa ein halbes Prozent. Das ist problemlos machbar. Zumal der Ausbau der erneuerbaren Energien wesentlich schneller vorangeht, als die Verbreitung von Elektromobilität. Wenn alle Elektroauto-Besitzer auf einmal E.ON SolarPower bestellen, dann würde E.ON an der Strombörse Grünstrom hinzu kaufen.

Wie teuer ist das Elektroauto beim Tanken im Vergleich zu Benziner oder Diesel? Wieviel davon ist jeweils Steuer?
Vereinfacht können Sie so rechnen:
1.000 Kilometer kosten Sie
100 € mit einem Benziner (Steuern und Abgaben 70%)
80 € mit einem Diesel (Steuern und Abgaben 65%)
50 € mit einem Elektroauto (Steuern und Abgaben 75%)

Wie hoch sind die gesamten Betriebskosten (Total Cost of Ownership) bei einem Elektroauto im Vergleich zu einem Verbrenner?
Kurze Antwort: ungefähr gleich hoch.
Die ausführlichere Antwort: Ein Verbrenner der Golfklasse kostet Sie im Monat 561€. Darin sind 210€ Betriebskosten inbegriffen und 351€ Wertverfall.
Ein Elektroauto der Golfklasse kommt auf 545€ pro Monat, die sich aus 160€ Betriebskosten, 44€ Batterie-Abschreibung und 341€ Wertminderung zusammensetzen.

Geschäfts-kunden

Warum sollte sich ein Unternehmen mit dem Thema Ladeinfrastruktur auseinandersetzen?
Das Thema Elektromobilität wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Fahrzeuge, die elektrisch betrieben werden, belasten die Umwelt deutlich weniger und fahren nahezu frei von Schadstoffen und Lärm. Da die Lärm- und CO2-Belastung immer mehr zunimmt, ist es wichtig, dass Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen, um Emmissionen weiter zu minimieren. Unternehmen können ihren Beitrag zur flächendeckenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen leisten, indem sie ihre Mitarbeiter beim Umstieg auf ein Elektroauto unterstützen.

Welche Leistungen muss das Unternehmen erbringen?
Das Unternehmen stellt Charge-ON Raum in Form von Parkplätzen zum Aufstellen der Ladestationen zur Verfügung. Je Ladestation bedarf es zweier angrenzender, barrierefreier Parkplätze, die einzig von Elektrofahrzeugen genutzt werden dürfen.

Was sind die Vorteile für ein Unternehmen?
Das Unternehmen kann ohne großen Aufwand und ohne größere Investitionen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Indem es seinen Mitarbeitern und Kunden Ladestationen zur Verfügung stellt, trägt es zur steigenden Nutzung von Elektrofahrzeugen bei.

Wo sollte die Ladestation aufgestellt werden? Welche Kriterien beeinflussen die Wahl des Standorts?
Die Wahl des geeigneten Standorts erfolgt im Austausch zwischen ihrem Unternehmen und Charge-ON. Wichtig ist, dass die Stationen gut sichtbar aufgebaut werden, dass sich an jede Ladestation zwei angrenzende, permanent barrierefreie Parkplätze anschließen, dass eine ausreichende Anschlussleistung und Bodenbeschaffenheit sowie die gleichmäßige Verteilung der Ladestationen gewährleistet sind.

Wie sehen das Vorgehen und der zeitliche Rahmen aus? Wie lange dauert es, bis ein Unternehmen die ersten Ladestationen zur Verfügung stellen kann?
Die Umsetzung erfolgt sehr zügig: Hat sich ein Unternehmen zu einer Kooperation im Bereich der Ladeinfrastruktur mit Charge-ON entschieden, wird zunächst nach passenden Standorten für die Ladestationen gesucht. Außerdem wird festgelegt, wie viele Ladestationen das Unternehmen bereitstellen möchte. Es wird außerdem ein Konzept erarbeitet, das festhält, wie die Stationen bestmöglich in die Infrastruktur des Unternehmens integriert werden können.

Was fördert die Bundesregierung, und wie kann ein Unternehmen davon profitieren?
Seit Anfang 2017 fördert die Bundesregierung, genauer das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Aufbau von Normal- und Schnellladeinfrastruktur im öffentlich zugänglichen Bereich. Sowohl die Ladehardware (Ladesäulen, PowerBox etc.) als auch die Installation und der Netzanschluss werden gefördert. Förderfähig ist die Ladeinfrastruktur grundsätzlich dann, wenn sie öffentlich zugänglich ist, sechs Jahre betrieben wird und mit zertifiziertem Ökostrom beliefert wird. Die konkreten Fördervoraussetzungen finden Sie unter diesem Link.

Wie hoch ist die Förderung der Ladeinfrastruktur?
Gefördert werden der Kauf, die Installation sowie der Netzanschluss. Für Ladehardware und Installation gilt eine Förderobergrenze von 6.000 Euro und für den Netzanschluss eine Obergrenze von 5.000 Euro (das Beispiel gilt für die Ladestationen Professional und Display mit zwei Ladepunkten).

Wie sieht das Angebot von Charge-ON für Unternehmen aus?
Sie als Unternehmen entscheiden sich dafür, die Ladeinfrastruktur von Charge-ON bereitstellen zu lassen. Charge-ON übernimmt für Sie die aufwendige Beantragung der Fördermittel für Ladehardware, Netzanschluss und Installation. Sobald die Förderzusage von der Bundesregierung vorliegt –  in der Regel zwei bis drei Monate nach Beantragung – beginnt Charge-ON mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur. Spätestens sechs Monate nach der Förderzusage muss die Ladeinfrastruktur in Betrieb genommen werden.

Was muss ein Unternehmen tun, um die Förderung zu erhalten?
Sie als Unternehmen unterzeichnen eine Absichtserklärung, das Vorhaben mit E.ON Drive umzusetzen. Damit erlauben Sie Charge-ON, die Förderung für Sie zu beantragen. Die Förderung gilt für Ihr Projekt und ist nicht übertragbar. Nach Inbetriebnahme weisen wir dem Fördermittelgeber die korrekte Verwendung der Fördermittel nach. Sie stellen sicher, dass die Ladestation mit Grünstrom beliefert wird und für mindestens sechs Jahre in Betrieb sein wird. Charge-ON macht Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Was passiert, wenn die Station defekt ist oder ein Problem auftritt?
Sie können selbst entscheiden, welche technischen Services Charge-ON für Sie übernehmen soll und was in Ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegt.

Kann jeder sein Auto an der Ladestation aufladen?
Ja, jeder Fahrer eines Elektroautos kann dieses an einer Ladestation aufladen. Die Ladestation ermöglicht einen diskriminierungsfreien Zugang zu zwei Ladepunkten. Der Steckertyp 2 ist im Jahr 2013 von der EU-Kommission als Standard festgelegt worden und universell für alle Elektroautos nutzbar. Charge-ON kann dem Elektrofahrzeugnutzer eine RFID-Ladekarte zur Verfügung stellen, die in ganz Deutschland sowie im Ausland das Laden von Elektroautos ermöglicht. Diese Karte ist keine Bedingung für die Nutzung der Ladestationen – auch RFID- und Ladekarten anderer Anbieter können genutzt werden. Für Kunden ohne Ladekarte besteht die Möglichkeit, direkt vor Ort eine Bezahlung vorzunehmen. Voraussetzung dafür ist eine Kreditkarte. Die Abwicklung erfolgt per mobiler Website oder App.

Muss ich es als geldwerten Vorteil versteuern, wenn ich mein Elektroauto mit Firmenstrom lade?
Nein. Wer seinen Wagen beim Arbeitgeber auflädt, muss dies nicht mehr als geldwerten Vorteil versteuern. Das Einkommenssteuer-Recht wurde dahingehend angepasst.

Städte und Gemeinden

Warum sollten sich Städte und Gemeinden mit dem Thema Ladeinfrastruktur auseinandersetzen?
Das Thema Elektromobilität wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Fahrzeuge, die elektrisch betrieben werden, belasten die Umwelt deutlich weniger und fahren nahezu frei von Schadstoffen und Lärm. Da die Lärm- und CO2-Belastung immer mehr zunimmt, ist es wichtig, dass Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen, um Emmissionen weiter zu minimieren. Städte und Gemeinden können ihren Beitrag zur flächendeckenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen leisten, indem sie ihre Bürger beim Umstieg auf ein Elektroauto unterstützen.

Welche Leistungen muss die Kommune erbringen?
Die Kommune stellt Charge-ON Raum in Form von Parkplätzen zum Aufstellen der Ladestationen zur Verfügung. Je Ladestation bedarf es zweier angrenzender, barrierefreier Parkplätze, die einzig von Elektrofahrzeugen genutzt werden dürfen.

Was sind die Vorteile für eine Kommune?
Städte und Gemeinden können ohne großen Aufwand und ohne größere Investitionen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Indem sie Ladestationen zur Verfügung stellen, tragen sie zur steigenden Nutzung von Elektrofahrzeugen durch ihre Bürger bei.

Wo sollte die Ladestation aufgestellt werden? Welche Kriterien beeinflussen die Wahl des Standorts?
Die Wahl des geeigneten Standorts erfolgt im Austausch zwischen der Kommune und Charge-ON. Die Bedürfnisse der Bürger stehen dabei an erster Stelle. Wichtig ist, dass die Stationen gut sichtbar aufgebaut werden, dass sich an jede Ladestation zwei angrenzende, permanent barrierefreie Parkplätze anschließen, dass eine ausreichende Anschlussleistung und Bodenbeschaffenheit sowie die gleichmäßige Verteilung der Ladestationen gewährleistet sind.

Wie sehen das Vorgehen und der zeitliche Rahmen aus? Wie lange dauert es, bis eine Kommune die ersten Ladestationen zur Verfügung stellen kann?
Die Umsetzung erfolgt sehr zügig: Hat sich eine Kommune zu einer Kooperation im Bereich der Ladeinfrastruktur mit Charge-ON entschieden, wird zunächst nach passenden Standorten für die Ladestationen gesucht. Außerdem wird festgelegt, wie viele Ladestationen die Kommune bereitstellen möchte. Es wird außerdem gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das festhält, wie die Stationen bestmöglich in Infrastruktur und bestehende Verkehrsplanungen der Kommune integriert werden können.

Was fördert die Bundesregierung, und wie kann eine Kommune davon profitieren?
Seit Anfang 2017 fördert die Bundesregierung, genauer das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Aufbau von Normal- und Schnellladeinfrastruktur im öffentlich zugänglichen Bereich. Sowohl die Ladehardware (Ladesäulen, PowerBox etc.) als auch Installation und Netzanschluss werden gefördert. Förderfähig ist die Ladeinfrastruktur grundsätzlich dann, wenn sie öffentlich zugänglich ist, sechs Jahre betrieben wird und mit zertifiziertem Ökostrom beliefert wird. Die konkreten Fördervoraussetzungen finden Sie unter diesem Link.

Wie hoch ist die Förderung der Ladeinfrastruktur?
Gefördert werden der Kauf, die Installation sowie der Netzanschluss. Für Ladehardware und Installation gilt eine Förderobergrenze von 6.000 Euro und für den Netzanschluss eine Obergrenze von 5.000 Euro (das Beispiel gilt für Ladestationen Professional und Display mit zwei Ladepunkten).

Wie sieht das Angebot von Charge-ON für Städte und Gemeinden aus?
Sie als Kommune entscheiden sich dafür, die Ladeinfrastruktur von Charge-ON bereitstellen zu lassen. Charge-ON übernimmt für Sie die aufwendige Beantragung der Fördermittel für Ladehardware, Netzanschluss und Installation. Sobald die Förderzusage von der Bundesregierung vorliegt –  in der Regel zwei bis drei Monate nach Beantragung – beginnt Charge-ON mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur. Spätestens sechs Monate nach Förderzusage muss die Ladeinfrastruktur in Betrieb genommen werden.

Was muss eine Kommune tun, um die Förderung zu erhalten?
Sie als Kommune unterzeichnen eine Absichtserklärung, das Vorhaben mit Charge-ON umzusetzen. Damit erlauben Sie Charge-ON, die Förderung für Sie zu beantragen. Die Förderung gilt für Ihr Projekt und ist nicht übertragbar. Nach Inbetriebnahme weisen wir dem Fördermittelgeber die korrekte Verwendung der Fördermittel nach. Sie stellen sicher, dass die Ladestation mit Grünstrom beliefert wird und für mindestens sechs Jahre in Betrieb sein wird. Charge-ON macht Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Was passiert, wenn ich keine Förderzusage erhalte?
Erhalten Sie keine Förderzusage, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Sie setzen Ihr Vorhaben wie geplant mit Charge-ON um. Es gelten die dann zu verhandelnden Preise.

Möglichkeit 2: Sie verschieben Ihr Vorhaben, und Charge-ON nimmt am zweiten Förderaufruf, voraussichtlich im Sommer/Herbst 2017, für Sie teil.

Möglichkeit 3: Sie nehmen bedauerlicherweise Abstand von einer Umsetzung Ihres Vorhabens mit Charge-ON.

Kann ich an der PowerBox/der Ladesäule Strom verkaufen?
Ja. Und Sie können über den Tarif an der Ladesäule individuell entscheiden. Für unterschiedliche Kundengruppen können unterschiedliche Preise hinterlegt werden. Wir beraten Sie gerne, was marktübliche Preise sind, und hinterlegen die Preise für Ihre Ladestation in unserem IT-System. Die Abrechnung mit den Elektrofahrzeugnutzern übernimmt Charge-ON für Sie. Dafür ist ein zusätzlicher Servicevertrag erforderlich. Die Rückverrechnung der an der Ladesäule entstandenen Umsätze erfolgt quartalsweise auf ein Konto Ihrer Wahl.

Wer ist für die Stromversorgung am Standort der Ladestationen verantwortlich?
Die Stromversorgung können Sie selbst beauftragen oder Charge-ON mit der Belieferung betrauen. Die Kosten für den verbrauchten Strom der Ladesäule trägt der Betreiber der Ladesäule. Im Pachtmodell ist immer E.ON Drive der Betreiber der Ladestation. Entscheiden Sie sich hingegen für das Kaufmodell, machen wir Ihnen gerne ein passendes Angebot mit zertifiziertem Ökostrom.

Was passiert, wenn die Station defekt ist oder ein Problem auftritt?
Sie können selbst entscheiden, welche technischen Services Charge-ON für Sie übernehmen soll und was in Ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegt.

Kann jeder sein Auto an der Ladestation aufladen?
Ja, jeder Fahrer eines Elektroautos kann dieses an einer Ladestation aufladen. Die Ladestation ermöglicht einen diskriminierungsfreien Zugang zu zwei Ladepunkten. Der Steckertyp 2 ist im Jahr 2013 von der EU-Kommission als Standard festgelegt worden und universell für alle Elektroautos nutzbar. Charge-ON kann dem Elektrofahrzeugnutzer eine RFID-Ladekarte zur Verfügung stellen, die in ganz Deutschland sowie im Ausland das Laden von Elektroautos ermöglicht. Diese Karte ist keine Bedingung für die Nutzung der Ladestationen – auch RFID- und Ladekarten anderer Anbieter können genutzt werden. Für Kunden ohne Ladekarte besteht die Möglichkeit, direkt vor Ort eine Bezahlung vorzunehmen. Voraussetzung dafür ist eine Kreditkarte. Die Abwicklung erfolgt per mobiler Website oder App.

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